Freitag, 17. Oktober 2014

Über Apples FBI-Problem und AmazonFresh vs. Google Shopping

Über Apples FBI-Problem und AmazonFresh vs. Google Shopping


Apple und das FBI


Apple hat offenbar aus den letzten Jahren etwas dazu gelernt und verschlüsselt das neue iOS8-System für Smartphones und Tablets so stark, das dass Unternehmen selbst nicht mehr rankommt. Soll heißen das es von nun an keine Möglichkeit mehr geben soll den Passwortschutz zu umgehen. Im Gegensatz zu den Verbrauchern gefällt das dem FBI gar nicht, ist es doch so nicht möglich offizielle Durchsuchungsbefehle zu vollstrecken - von den inoffiziellen Aktionen einmal ganz abgesehen. Allerdings gibt es für die User noch keinen Grund zum aufatmen. Noch könnten die Behörden aufgrund rechtlicher Bedenken dagegen angehen.
Kritiker befürchten indessen das die Aufklärungsrate von Verbrechen sinken wird, da Beweise nicht mehr gesichtet werden könnten. Apple ist nicht dazu verpflichtet Geräte zu hacken, die Polizei hat die Technik dazu selber zur Verfügung. Aber nach jeder fehlgeschlagenen Passworteingabe verlängert sich die Zeit bis man es erneut versuchen kann. Für Datenschützer  und Verbraucher könnte sich daraus ein positiver Effekt ergeben wenn andere Unternehmen auf den Zug aufspringen und ihrerseits mit neuen Datenschutztechniken Kunden gewinnen wollen.
Ich denke das ist ein Schritt in die richtige Richtung, trotz allem sollte der Verbraucher von selbst darauf kommen das seine Daten in einer vernetzten Welt nie völlig sicher sind. Selbst wenn wir unser Haus abschließen und die Fenster verrammeln könnten uns die Zombies trotzdem erwischen! Endlich mal wieder geschafft Zombies mit einzubauen!


Google vs. Amazon


In den USA an manchen Orten bereits Alltag und demnächst auch bei uns - Google und Amazon liefern Lebensmittel nach Hause.

Google Shopping Express liefert Lebensmittel aus dem Supermarkt direkt zum Kunden. Sobald der Kunde bestellt hat, wird die Ware von den Mitarbeitern im Laden zusammen gesucht und dann von den Google-Transportern abgeholt und ausgeliefert, und zwar noch am Bestelltag so lange man bis spätestens 16:30 ordert. Google startete das Projekt letztes Jahr in San Francisco, inzwischen werden auch Kunden in New York beliefert. Ein Problem für Google in Deutschland ist laut Sebastian Schulz, vom Bundesverband E-Commerce und Versandhandel, jedoch, das die Deutschen nur etwa 10% ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben und die starke Konkurrenz und der Preiskrieg zwischen den Supermarktketten, die bereits Riesen wie Wal-Mart zu Fall brachten.

Amazon wird wahrscheinlich ebenfalls mit dem merkwürdigen Kaufverhalten klar kommen müssen. Dieses Jahr soll AmazonFresh hierzulande an den Start gehen. In den USA startete das Projekt  in Seattle, Los Angeles und San Francisco und soll nun in 20 weitere Städte ausgeweitet werden. Momentan können die Kunden aus 500.000 Produkten wählen die direkt aus neuen Amazon Lägern ausgeliefert werden.

Solch ein Service ist jetzt nicht unbedingt neu. Online Unternehmen wie das Bio-Portal HelloFresh sowie mytime.de, Lebensmittel.de und food.de liefern bereits seit geraumer Zeit Lebensmittel, teilweise sogar  mit Rezepten und darauf abgestimmten Lebensmittelboxen. Auch einige REWE und EDEKA Supermärkte liefern bis vor die Haustür. Was den großen Unterschied machen könnte ist die schiere Anzahl an Produkten, die Google und Amazon anbieten können:
Google hat eine große Auswahl an Supermärkten zur Verfügung und sein Konkurrent kann auf riesige Lagerflächen zurückgreifen. Wie sich das bei uns auf den Preis auswirkt wird sich zeigen.

In unserer Gesellschaft in der Zeit oft Mangelware ist könnten die beiden Unternehmen eventuell sogar dazu beitragen das die Menschen wieder mehr kochen, wenn sie vorher nicht extra einkaufen gehen müssen - Wunschgedanke? Wer weiß.


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